Die Naturwaldreservate werden in 3 Kategorien eingeteilt:

Standardreservate müssen von ausreichender Größe sein, um den vollständigen Waldentwicklungszyklus nachhaltig zu gewährleisten. Die Mindestgröße orientiert sich am Minimumstrukturareal. Ein Monitoring-Grundprogramm, bestehend aus Vegetationskartierung und Stichprobennetz dient einer langfristigen Beobachtung und Dokumentation der Waldentwicklung.

 

Das NWR Scharte im August 2014

 

Schwerpunktreservate werden für besondere Waldstandorte und Waldgesellschaften eingerichtet. Sie eignen sich für spezifische Forschungsziele. Dazu zählen auch Reservate, die sich für Informationseinrichtungen und für Maßnahmen der Besucherlenkung eignen.

 

Das NWR Warmbad im Mai 2014  

 

Naturwaldzellen sind eine Sonderform von Naturwaldreservaten. Sie sind in ihrer räumlichen Ausdehnung zu klein, um eine nachhaltig ausgeglichene Entwicklung aller Bestandesentwicklungsphasen zu gewährleisten. Sie dienen in erster Linie als charakteristische Beispielsbestände der natürlichen Waldgesellschaften. Sie haben auch die Funktion der Vernetzung von Lebensräumen. Die Mindestgröße für Naturwaldzellen liegt bei rund 1 Hektar.

 

 Das NWR Mitterberg im Oktober 2013