Totholz bietet für eine Vielzahl von Organismen (Tiere, Moose, Pilze) Lebensraum und bildet damit eine Schlüsselkomponente für die Biodiversität im Wald. Gleichzeitig ist es ein Kennzeichen natürlicher Entwicklung und damit ein wichtiger Indikator für Naturnähe. Nicht nur die Quantität, sondern vor allem die Qualität (Stärkeklasse, Zersetzungsgrad, Baumart) ist für die Erfüllung seiner Funktion wesentlich.

Ziel der Totholzaufnahme ist es quantitative Aussagen zu Volumen, Dimension, Zersetzungsgrad, Artenzusammensetzung und Absterbeursachen zu treffen, Grundlagen für die Beurteilung von Abbauraten zu erarbeiten und Hinweise zur Bestandes- und Totholzdynamik zu liefern.